Archive for the ‘Aktuell’ Category

Fahrt an den Ammersee

Freitag, Juli 28th, 2017

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Wo viel gearbeitet wird, muss auch mal Zeit zur Entspannung sein. Also starteten Dr. Paul Flämig und die Mitarbeiterinnen unserer Praxis an einem Freitag zum gemeinsamen Ausflug an den Ammersee – natürlich umweltfreundlich mit dem Zug. Sekt und frische Erdbeeren stimmten auf den Tag ein, den alle sehr genossen haben. Von Utting ging es mit dem Raddampfer bei traumhafter Sicht hinüber nach Herrsching. Den nötigen Appetit fürs Mittagessen holten sich Dr. Flämig und seine Mitarbeiterinnen bei der Wanderung durch das Kiental hoch zum Kloster Andechs mit seinem beliebten Biergarten. Ein wenig Kultur durfte nicht fehlen: So wurde vor dem Abstieg nach Herrsching gemeinsam die Klosterkirche besichtigt. Am See wartete noch ein leckeres Eis auf die Teilnehmer, bevor der Zug Richtung Augsburg bestiegen wurde. Zurück waren sich alle einig: Das war ein schöner Tag in geselliger Runde.

Feinstaub weckt Viren in der Lunge

Donnerstag, Januar 26th, 2017

Kleinste Partikel aus Automotoren können schlafende Viren in der Lunge aktivieren, haben Forscher des Helmholtz Zentrums München festgestellt. Der Hintergrund: Es gibt Viren, die sich in Körperzellen vor dem Immunsystem verstecken. Wird das Immunsystem geschwächt oder ändern sich bestimmte Bedingungen, werden die Viren wieder wach, beginnen sich zu vermehren und es kommt zur Entzündung. Konkret untersuchten die Wissenschaftler im Labor den Einfluss von Feinstaub, wie er zum Beispiel aus dem Autoauspuff kommt, in einem Versuchsmodell für eine bestimmte Herpesvirus-Infektion. In weiteren Studien möchte das Forscherteam nun testen, ob sich die Ergebnisse auch auf den Menschen übertragen lassen. In Langzeitstudien soll zudem geprüft werden, inwieweit das wiederholte Einatmen von Feinstaub und damit verbundene Virus-Reaktivierung „zu chronischen Entzündungs- und Umbauprozessen in der Lunge führen kann“, sagt Studienleiter Tobias Stöger. (Quelle: beipress.de)

Der Arztbesuch – ein Kinderspiel

Donnerstag, November 24th, 2016

Dass ein Arztbesuch auch Spaß machen kann, beweist dieser Schnappschuss: Die kleine Hanni jedenfalls hat keine Angst vor dem Doktor, sondern fühlt sich in unserer Kinderecke offensichtlich sehr wohl. Beschwerden im Hals-Nasen-Ohrenbereich kommen bei Kindern leider häufig vor. Ihre Behandlung sowohl konservativ wie auch operativ gehört zu den Schwerpunkten in unserer Praxis.

Wir haben was gegen „Kneipenlärm“

Samstag, Juli 16th, 2016

Wenn man von Lärm umgeben ist, spricht man unwillkürlich lauter, aber wird dennoch vom Gegenüber nicht unbedingt besser verstanden. Es kommt zu einem „Kneipeneffekt“: Im Raum wird es immer lauter, aber die Sprachverständlichkeit nimmt ab. Durch raumakustische Maßnahmen lässt sich dieser Effekt zum Beispiel in Klassenzimmern wirkungsvoll verhindern, mit dem Erfolg, dass auch hörbeeinträchtigte Kinder verstehen, was der Lehrer sagt. Dabei weist die Fachzeitschrift „Spektrum Hören“ darauf hin, dass mit einer verbesserten Raumakustik längerfristig auch weniger Stress, Lärmschwerhörigkeit und Tinnitus verbunden sind.

Beim Umbau unserer Praxis haben wir natürlich auch darauf geachtet, einen Kneipeneffekt zu vermeiden und durch eine hohen Ansprüchen genügende Akustik-Decke den Lärmpegel gering zu halten. Wir wissen schließlich, wie wichtig gutes Hören ist.

Lärmstufe Rot

Dienstag, Juni 14th, 2016

Dass Lärm krank machen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Entkommen kann man der ständigen Geräuschkulisse im Alltag kaum. Umso wichtiger ist es zu wissen, wann die Belastung eine gesundheitsgefährdende Lautstärke annimmt. Deshalb hat der Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte eine App zunächst fürs iPhone entwickeln lassen, die jetzt auch für alle Android-Smartphones kostenlos erhältlich ist. Sie misst den Geräuschpegel (in Dezibel/db) und zeigt nach dem Ampel-Prinzip an, wenn’s kritisch wird: Bei Grün ist alles in Ordnung, bei Gelb ist eine Auszeit vom Lärm angeraten und bei Rot sollte dringend über Lärmreduzierung und Lärmschutz nachgedacht werden. Die App informiert zudem, wie Lärm dem Gehör schadet und welche ersten Anzeichen auf Gehörschäden hindeuten.
http://itunes.apple.com/de/app/larmapp/id465291587?mt=8″
https://play.google.com/store/apps/details?id=de.monks.laermApp

Tabletten gegen Heuschnupfen?

Freitag, April 3rd, 2015

Statt wiederholter Spritzen zur Hyposensibilisierung einfach nur täglich eine Tablette unter der Zunge zergehen lassen – einer wachsenden Zahl von Allergikern wird das als komfortable Alternative empfohlen, um ihren Heuschnupfen in den Griff zu kriegen. Das arznei-telegramm meldet allerdings Zweifel an der Wirksamkeit der Medikamente Grasax und Oralair an: „Plazebokontrollierte Studien zu beiden Präparaten zeigen nur eine fraglich relevante Besserung von Allergiesymptomen und einen geringeren Gebrauch symptomatischer Medikamente während der Pollensaison.“ Eine dauerhafte Besserung sei nicht bewiesen. Sehr häufig hingegen komme es zu lokalen Störwirkungen, „insbesondere Juckreiz im Bereich des Mundes“. Die Autoren sehen deshalb nach wie vor „keinen entscheidenden Vorteil“ gegenüber der Behandlung der allergischen Rhinokonjunktivitis mit herkömmlichen Mitteln wie Antihistaminika, lokalen oder systemischen Kortikoiden.

Allergie-Attacke

Samstag, März 21st, 2015

Wenn der Winter vorbei ist, atmen viele Menschen auf. Für Allergiker – und dazu zählt inzwischen jeder dritte Deutsche – brechen mit dem Frühjahr aber auch wieder harte Zeiten an. Die Nase läuft, die Augen tränen und und dazu kommen häufig noch heftige Niesattacken. Bei derartigen wiederkehrenden oder anhaltenden allergischen Symptomen sollte man den Besuch bei einem HNO-Arzt nicht aufschieben. Mit medikamentöser Unterstützung lassen sich die Beschwerden rasch verringern. Zudem werden Komplikationen wie der Etagenwechsel (die Verlagerung der Beschwerden auf die unteren Atemwege) verhindert. Hinweise auf eine allergische Erkrankung kann ein Online-Test liefern. Hilfreich für Betroffene ist auch der Pollenflugkalender.

Laute Musik zerstört das Gehör

Donnerstag, März 12th, 2015

Mehr als eine Milliarde Teenager und junge Erwachsene laufen Gefahr, ihr Gehör dauerhaft zu schädigen oder gar ganz zu verlieren, warnt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Der Grund: Viel zu laute Musik. Fast die Hälfte der zwölf- bis 35-jährigen in Ländern mit mittlerem und hohem Lebennsstandard drehen beim Musikhören ihr Smartphone oder andere Geräte zu weit auf und sind beim Besuch von Clubs oder Sportveranstaltungen gefährlichen Lautstärken ausgesetzt. Laut WHO drohen Gehörschäden ab einer Lautstärke von 85 dB über mehr als acht Stunden. Bei 100 dB können bereits 15 Minuten das Hörvermögen schädigen. Jugendliche sollten deshalb weniger laute Musik hören und dieses maximal auf eine Stunde am Tag begrenzen. Bei extrem lauten Veranstaltungen sollten Ohrstöpsel getragen werden.
Wer die Lärmbelastung in seiner Umgebung messen will: Es gibt eine kostenlose App der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte:
iPhone: http://itunes.apple.com/de/app/larmapp/id465291587?mt=8
Android-Smartphone: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.monks.laermApp

Weniger ist mehr

Samstag, September 13th, 2014

Antibiotika bei akuter Bronchitis oder Röntgenuntersuchungen bei unkomplizierten akuten Kreuzschmerzen – immer wieder kommt es vor, dass Ärzte des Guten zu viel tun. Patienten erwarten, dass ihnen medizinische Leistungen einen Nutzen bringen, der die mit diesen Leistungen verbundenen Risiken deutlich überwiegt. Die vor zwei Jahren in den USA ins Leben gerufene Kampage „Choosing Wisely“ hat mit den zuständigen Fachgesellschaften für deren Fachgebiet Listen mit Maßnahmen erarbeitet, deren Nutzen fraglich ist oder bei denen der Schaden den Nutzen überwiegt. Herausgekommen sind bereits mehr als 300 Punkte, „die Ärzte und Patienten hinterfragen sollten“. So wird zum Beispiel darauf hingewiesen, dass auf Antibiotika bei Kindern mit Ohrentzündungen in den meisten Fällen verzichtet werden kann, weil sie bei Virusinfektionen gar nicht wirken und viele Infektionen – auch bakterielle – häufig in zwei oder drei Tagen von selbst verschwinden (alle „Do not“-Listen in englischer Sprache unter www.choosingwisely.org).

Bei Kortison Sonne meiden

Mittwoch, Juli 9th, 2014

Kortison ist nicht nur ein lebenswichtiges Hormon, sondern in vielen Fällen auch ein äußerst wirksames Medikament, das im HNO-Bereich bei verschiedensten Erkrankungen angewendet wird. Patienten, die kortisonhaltige Präparate einnehmen – ganz gleich, ob innerlich oder äußerlich – sollten aber die Sonne meiden, denn Kortison macht die Haut empfindlicher. Patienten berichten von ungewohnten Hautrötungen. Die Sonnenstrahlen können auch Pigmentflecken hervorrufen. Kortison-Medikamente sollten deshalb am besten am frühen Morgen nach dem Frühstück zwischen sechs und acht Uhr eingenommen werden. In dieser Zeit produziert auch der eigene Körper am meisten dieses „Stresshormons“, das Energiereserven freisetzt und den Stoffwechsel anregt.