Archive for the ‘Aktuell’ Category

Es geht um mehr als nur ein paar Bienen

Samstag, Februar 2nd, 2019

„Rettet die Bienen“ lautet das griffige Motto des Volksbegehrens zum Schutz der Artenvielfalt in Bayern. Bis zum 13. Februar müssen 950 000 Unterschriften zusammenkommen, damit das von der ÖDP initiierte und von weiteren Parteien und Verbänden unterstützte Projekt erfolgreich ist. Ziel sind verschiedene Änderungen des Bayerischen Naturschutzgesetzes, um Insekten, Vögeln und anderen Tieren wieder mehr Lebensraum zu verschaffen und den Anteil der Bio-Höfe in Bayern deutlich zu erhöhen. Schon am ersten Tag beteiligten sich rund 150 000 Wahlberechtigte. Wer sich der Initiative anschließen will, kann in Augsburg im Rathaus und in den Bürgerbüros unterschreiben. Öffnungszeiten unter https://volksbegehren-artenvielfalt.de („Rathaus finden“)

Luftverschmutzung macht viele Menschen krank

Dienstag, Januar 22nd, 2019

Die Luft in Deutschland ist zwar besser geworden, aber sie kann immer noch viele Menschen krankmachen. Das belegen etliche wissenschaftliche Studien aus aller Welt, die jetzt im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin ausgewertet worden sind. Darin zeigen sich gesundheitliche Schäden nicht nur an den Atemwegen, Herz und Kreislauf, sondern unter anderem auch beim Stoffwechsel und dem Wachstum Ungeborener. Negative Gesundheitseffekte treten auch unterhalb der derzeit in Deutschland gültigen europäischen Grenzwerte auf. Bisher konnte für die wissenschaftlich gut untersuchten Schadstoffe keine Wirkungsschwelle identifiziert werden, unterhalb derer die Gefährdung der Gesundheit ausgeschlossen ist, schreiben die Autoren. Luftverschmutzung ist „auch hierzulande der wichtigste umweltbezogene Risikofaktor“.

Die von der EU im Jahr 2008 festgelegten Grenzwerte stellen ohnehin nur „einen Kompromiss zwischen dem Schutzziel (der menschlichen Gesundheit) und der Machbarkeit dar,“ wie das Bundesumwelt in einer aktuellen Bestandsaufnahme vom 9. Januar schreibt. Selbst diese werden oft nicht eingehalten. Dabei sind „die Konzentrationen von Stickstoffdioxid und Feinstaub immer noch zu hoch. Auch die Konzentrationen von Ozon können so hoch sein, dass gesundheitliche Wirkungen zu befürchten sind,“ so die Behörde.

Geringere Grenzwerte sind längst überfällig, weiß man auch bei der EU, die schon vor sieben Jahren die Weltgesundheitsorganisation WHO beauftragt hat, dazu die neuesten Erkenntnisse auszuwerten. In einem ersten Bericht hatte die WHO schon 2013 angeregt, die EU-Grenzwerte vor allem für den Ultra-Feinstaub deutlich zu senken. Doch die EU lässt sich Zeit. Die Kommission werde „voraussichtlich erst zum Ende dieses Jahrzehnts eine Fortschreibung der Grenzwerte vorschlagen“, so das Umweltbundesamt. Dabei wäre es dringend an der Zeit, zu handeln.

 

Großstadtluft hebt Trainingseffekt auf

Freitag, März 9th, 2018

Für viele ältere Menschen ist Spazierengehen die einzige sportliche Betätigung. Doch die gesundheitlichen Vorteile werden durch die Luftverschmutzung in Großstädten zunichte gemacht. Wie Abgase und Feinstaub Herz und Lunge schädigen, untermauert eine neue Studie aus London, die mit Unterstützung der British Heart Foundation entstanden ist. Sie habe erstmals „die negativen Auswirkungen sowohl auf gesunde Menschen als auch auf Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) oder Koronarer Herzkrankheit“ gezeigt, so die Autoren. Während bei den Freiwilligen, die für die Studie in der viel befahrenen Londoner Oxford Street spazieren gingen, erhöhter Blutdruck und ein Anstieg der Herzfrequenz messbar waren, zeigte sich bei der Kontrollgruppe, die regelmäßig durch den Hyde-Park wanderte, eine deutliche Zunahme der Lungenkapazität, und das schon innerhalb der ersten Stunde. Fazit der Wissenschaftler: Strengere Abgasgrenzwerte sind ebenso nötig wie mehr Zugang der Großstadtbewohner zu Grünflächen.

Fahrt an den Ammersee

Freitag, Juli 28th, 2017

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Wo viel gearbeitet wird, muss auch mal Zeit zur Entspannung sein. Also starteten Dr. Paul Flämig und die Mitarbeiterinnen unserer Praxis an einem Freitag zum gemeinsamen Ausflug an den Ammersee – natürlich umweltfreundlich mit dem Zug. Sekt und frische Erdbeeren stimmten auf den Tag ein, den alle sehr genossen haben. Von Utting ging es mit dem Raddampfer bei traumhafter Sicht hinüber nach Herrsching. Den nötigen Appetit fürs Mittagessen holten sich Dr. Flämig und seine Mitarbeiterinnen bei der Wanderung durch das Kiental hoch zum Kloster Andechs mit seinem beliebten Biergarten. Ein wenig Kultur durfte nicht fehlen: So wurde vor dem Abstieg nach Herrsching gemeinsam die Klosterkirche besichtigt. Am See wartete noch ein leckeres Eis auf die Teilnehmer, bevor der Zug Richtung Augsburg bestiegen wurde. Zurück waren sich alle einig: Das war ein schöner Tag in geselliger Runde.

Feinstaub weckt Viren in der Lunge

Donnerstag, Januar 26th, 2017

Kleinste Partikel aus Automotoren können schlafende Viren in der Lunge aktivieren, haben Forscher des Helmholtz Zentrums München festgestellt. Der Hintergrund: Es gibt Viren, die sich in Körperzellen vor dem Immunsystem verstecken. Wird das Immunsystem geschwächt oder ändern sich bestimmte Bedingungen, werden die Viren wieder wach, beginnen sich zu vermehren und es kommt zur Entzündung. Konkret untersuchten die Wissenschaftler im Labor den Einfluss von Feinstaub, wie er zum Beispiel aus dem Autoauspuff kommt, in einem Versuchsmodell für eine bestimmte Herpesvirus-Infektion. In weiteren Studien möchte das Forscherteam nun testen, ob sich die Ergebnisse auch auf den Menschen übertragen lassen. In Langzeitstudien soll zudem geprüft werden, inwieweit das wiederholte Einatmen von Feinstaub und damit verbundene Virus-Reaktivierung „zu chronischen Entzündungs- und Umbauprozessen in der Lunge führen kann“, sagt Studienleiter Tobias Stöger. (Quelle: beipress.de)

Der Arztbesuch – ein Kinderspiel

Donnerstag, November 24th, 2016

Dass ein Arztbesuch auch Spaß machen kann, beweist dieser Schnappschuss: Die kleine Hanni jedenfalls hat keine Angst vor dem Doktor, sondern fühlt sich in unserer Kinderecke offensichtlich sehr wohl. Beschwerden im Hals-Nasen-Ohrenbereich kommen bei Kindern leider häufig vor. Ihre Behandlung sowohl konservativ wie auch operativ gehört zu den Schwerpunkten in unserer Praxis.

Wir haben was gegen „Kneipenlärm“

Samstag, Juli 16th, 2016

Wenn man von Lärm umgeben ist, spricht man unwillkürlich lauter, aber wird dennoch vom Gegenüber nicht unbedingt besser verstanden. Es kommt zu einem „Kneipeneffekt“: Im Raum wird es immer lauter, aber die Sprachverständlichkeit nimmt ab. Durch raumakustische Maßnahmen lässt sich dieser Effekt zum Beispiel in Klassenzimmern wirkungsvoll verhindern, mit dem Erfolg, dass auch hörbeeinträchtigte Kinder verstehen, was der Lehrer sagt. Dabei weist die Fachzeitschrift „Spektrum Hören“ darauf hin, dass mit einer verbesserten Raumakustik längerfristig auch weniger Stress, Lärmschwerhörigkeit und Tinnitus verbunden sind.

Beim Umbau unserer Praxis haben wir natürlich auch darauf geachtet, einen Kneipeneffekt zu vermeiden und durch eine hohen Ansprüchen genügende Akustik-Decke den Lärmpegel gering zu halten. Wir wissen schließlich, wie wichtig gutes Hören ist.

Lärmstufe Rot

Dienstag, Juni 14th, 2016

Dass Lärm krank machen kann, ist mittlerweile allgemein bekannt. Entkommen kann man der ständigen Geräuschkulisse im Alltag kaum. Umso wichtiger ist es zu wissen, wann die Belastung eine gesundheitsgefährdende Lautstärke annimmt. Deshalb hat der Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte eine App zunächst fürs iPhone entwickeln lassen, die jetzt auch für alle Android-Smartphones kostenlos erhältlich ist. Sie misst den Geräuschpegel (in Dezibel/db) und zeigt nach dem Ampel-Prinzip an, wenn’s kritisch wird: Bei Grün ist alles in Ordnung, bei Gelb ist eine Auszeit vom Lärm angeraten und bei Rot sollte dringend über Lärmreduzierung und Lärmschutz nachgedacht werden. Die App informiert zudem, wie Lärm dem Gehör schadet und welche ersten Anzeichen auf Gehörschäden hindeuten.
http://itunes.apple.com/de/app/larmapp/id465291587?mt=8″
https://play.google.com/store/apps/details?id=de.monks.laermApp

Tabletten gegen Heuschnupfen?

Freitag, April 3rd, 2015

Statt wiederholter Spritzen zur Hyposensibilisierung einfach nur täglich eine Tablette unter der Zunge zergehen lassen – einer wachsenden Zahl von Allergikern wird das als komfortable Alternative empfohlen, um ihren Heuschnupfen in den Griff zu kriegen. Das arznei-telegramm meldet allerdings Zweifel an der Wirksamkeit der Medikamente Grasax und Oralair an: „Plazebokontrollierte Studien zu beiden Präparaten zeigen nur eine fraglich relevante Besserung von Allergiesymptomen und einen geringeren Gebrauch symptomatischer Medikamente während der Pollensaison.“ Eine dauerhafte Besserung sei nicht bewiesen. Sehr häufig hingegen komme es zu lokalen Störwirkungen, „insbesondere Juckreiz im Bereich des Mundes“. Die Autoren sehen deshalb nach wie vor „keinen entscheidenden Vorteil“ gegenüber der Behandlung der allergischen Rhinokonjunktivitis mit herkömmlichen Mitteln wie Antihistaminika, lokalen oder systemischen Kortikoiden.

Allergie-Attacke

Samstag, März 21st, 2015

Wenn der Winter vorbei ist, atmen viele Menschen auf. Für Allergiker – und dazu zählt inzwischen jeder dritte Deutsche – brechen mit dem Frühjahr aber auch wieder harte Zeiten an. Die Nase läuft, die Augen tränen und und dazu kommen häufig noch heftige Niesattacken. Bei derartigen wiederkehrenden oder anhaltenden allergischen Symptomen sollte man den Besuch bei einem HNO-Arzt nicht aufschieben. Mit medikamentöser Unterstützung lassen sich die Beschwerden rasch verringern. Zudem werden Komplikationen wie der Etagenwechsel (die Verlagerung der Beschwerden auf die unteren Atemwege) verhindert. Hinweise auf eine allergische Erkrankung kann ein Online-Test liefern. Hilfreich für Betroffene ist auch der Pollenflugkalender.