Großstadtluft hebt Trainingseffekt auf

Für viele ältere Menschen ist Spazierengehen die einzige sportliche Betätigung. Doch die gesundheitlichen Vorteile werden durch die Luftverschmutzung in Großstädten zunichte gemacht. Wie Abgase und Feinstaub Herz und Lunge schädigen, untermauert eine neue Studie aus London, die mit Unterstützung der British Heart Foundation entstanden ist. Sie habe erstmals „die negativen Auswirkungen sowohl auf gesunde Menschen als auch auf Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) oder Koronarer Herzkrankheit“ gezeigt, so die Autoren. Während bei den Freiwilligen, die für die Studie in der viel befahrenen Londoner Oxford Street spazieren gingen, erhöhter Blutdruck und ein Anstieg der Herzfrequenz messbar waren, zeigte sich bei der Kontrollgruppe, die regelmäßig durch den Hyde-Park wanderte, eine deutliche Zunahme der Lungenkapazität, und das schon innerhalb der ersten Stunde. Fazit der Wissenschaftler: Strengere Abgasgrenzwerte sind ebenso nötig wie mehr Zugang der Großstadtbewohner zu Grünflächen.

Fahrt an den Ammersee

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Wo viel gearbeitet wird, muss auch mal Zeit zur Entspannung sein. Also starteten Dr. Paul Flämig und die Mitarbeiterinnen unserer Praxis an einem Freitag zum gemeinsamen Ausflug an den Ammersee – natürlich umweltfreundlich mit dem Zug. Sekt und frische Erdbeeren stimmten auf den Tag ein, den alle sehr genossen haben. Von Utting ging es mit dem Raddampfer bei traumhafter Sicht hinüber nach Herrsching. Den nötigen Appetit fürs Mittagessen holten sich Dr. Flämig und seine Mitarbeiterinnen bei der Wanderung durch das Kiental hoch zum Kloster Andechs mit seinem beliebten Biergarten. Ein wenig Kultur durfte nicht fehlen: So wurde vor dem Abstieg nach Herrsching gemeinsam die Klosterkirche besichtigt. Am See wartete noch ein leckeres Eis auf die Teilnehmer, bevor der Zug Richtung Augsburg bestiegen wurde. Zurück waren sich alle einig: Das war ein schöner Tag in geselliger Runde.

Autoabgase

Feinstaub weckt Viren in der Lunge

Kleinste Partikel aus Automotoren können schlafende Viren in der Lunge aktivieren, haben Forscher des Helmholtz Zentrums München festgestellt. Der Hintergrund: Es gibt Viren, die sich in Körperzellen vor dem Immunsystem verstecken. Wird das Immunsystem geschwächt oder ändern sich bestimmte Bedingungen, werden die Viren wieder wach, beginnen sich zu vermehren und es kommt zur Entzündung. Konkret untersuchten die Wissenschaftler im Labor den Einfluss von Feinstaub, wie er zum Beispiel aus dem Autoauspuff kommt, in einem Versuchsmodell für eine bestimmte Herpesvirus-Infektion. In weiteren Studien möchte das Forscherteam nun testen, ob sich die Ergebnisse auch auf den Menschen übertragen lassen. In Langzeitstudien soll zudem geprüft werden, inwieweit das wiederholte Einatmen von Feinstaub und damit verbundene Virus-Reaktivierung „zu chronischen Entzündungs- und Umbauprozessen in der Lunge führen kann“, sagt Studienleiter Tobias Stöger. (Quelle: beipress.de)